Die "Weiße Rose" war der Name einer Widerstandsgruppe in München während der Zeit des Nationalsozialismus. Hinter dem Namen stehen fünf Studenten und ihr Philosophieprofessor. Seit den Sommermonaten 1942 kam die Gruppe regelmäßig als Handlungskreis zusammen. Die Mitglieder der Weißen Rose verfassten, druckten und verteilten insgesamt sechs Flugblätter, in denen zum Widerstand gegen den Nationalsozialismus aufgerufen wurde. Wegen "Vorbereitung zum Hochverrat" wurden die Mitglieder der Weißen Rose zum Tode verurteilt:
Sophie Scholl, 21 Jahre
Hans Scholl, 24 Jahre
Christoph Probst, 24 Jahre
Alexander Schmorell, 25 Jahre
Willi Graf, 25 Jahre
Kurt Huber, 49 Jahre
Die Brisanz der Widerstandsgruppe liegt in ihrer (tragischen) Geschichte, die historisch verbürgt ist. Das Vermächtnis jedoch liegt in der kompromisslosen und idealistischen Geisteshaltung dieser Menschen, die ihre politische Motivation aus einer starken, inneren Überzeugung heraus bezogen und dafür bereit waren, ihr Leben zu opfern. Das macht die Mitglieder der Weißen Rose - insbesondere Sophie Scholl als jüngstes Mitglied - zum Inbegriff ziviler Courage. Nicht zuletzt die Verfilmung der letzten Tage der "Sophie Scholl" (Regie: Marc Rothemund) http://www.youtube.com/watch?v=0vahdRMAfFw hat dies auch wieder einer breiteren Öffentlichkeit deutlich gemacht.


Christian Demuth:
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